Felix im Garten

Felix hat jetzt einen Schrebergarten. Hier berichtet er, was ihm dort passiert.


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Purple Passion

„Purple Passion“ ist der klangvolle Name einer Tulpen-Mischung, die ich im letzten Herbst für eines meiner Beete erstanden habe. Beschrieben wurde sie als eine Mischung von lila und weiß. Es sind 50 Tulpen, die ich an einem Beetrand gepflanzt habe.

Und so sehen sie aus, kurz vor der Vollblüte:

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Tulpen-Mix Purple Passion

Ich finde sie recht schön. Was mich ein wenig stört, snd die rein-weißen Tulpen. Die sind nämlich nicht rein-weiß, sondern eher creme-weiß oder gelblich angehaucht, wie auch immer man es nennen möchte. Ich denke, in der Mischung wäre es schöner gewesen, wenn sie genauso weiß wären wie die mehrfarbigen Tulpen.

Aber wir wollen mal nicht meckern. Purple Passion leuchtet in den Frühling.


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1.000 Gärten? 2.500!

logo_content_topIch hatte euch berichtet von dem Projekt „1000 Gärten – das Soja-Experiment.“ Gesucht wurden 1000 Gärten, die in diesem Jahr versuchsweise mehrere Sorten Soja anbauen. Hier in Deutschland. Damit soll herausgefunden werden, welche Sorten sich für den Anbau hierzulande eignen (oder die Basis für weitere Züchtungen sein können. Eine tolle Sache, wie ich finde.

Und nicht nur ich – es haben sich statt der erhofften 1000 Gärten ganze 2500 gefunden! Das ist Spitze! Umso mehr freut mich, dass auch tatsächlich alle 2500 teilnehmen können und in diesen Tagen ihre Saatgut-Portionen erhalten.

Das Projekt hat auch einen eigenen Blog.

Ich werde den Blog im Auge behalten und ab und an hier von dem Projekt berichten.


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Wer Saatgut züchtet, steckt viel Arbeit, Zeit und Geld in die Entwicklung neuer Sorten. Die großen Züchter investieren Jahre und Millionenbeträge in die Entwicklung neuer Sorten. Meistens geht es um verbesserte Sorten für den Anbau im großen Maßstab – die Züchtung für den Hausgarten ist vergleichsweise wenig lukrativ.

Das Problem für den Saatgutzüchter: Ist das Saatgut beim Bauern, kann der einen Teil der Ernte zurückbehalten und als Saatgut im nächsten Jahr verwenden. Ein jahrhunderte-altes Recht, das Nachbau genannt wird. Und eine kommerzielle Einbuße für den Züchter. Unter anderem deshalb gibt es heute so viele F1-Hybriden. Bei denen lohnt sich der Nachbau nicht, weil die nächste Generation in ihren Eigenschaften extrem ungleichmäßig ist.

Nun gibt es anscheinend großen Streit: Die Süddeutsche Zeitung titelt „Saatgut-Inkasso fordert Millionen von deutschen Bauern.“

Der Kleingärtner ist Zaungast.


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Viel Arbeit im Frühlings-Garten

Heute sollten es 20°C werden. Am 2. April! Das schreit doch nach einem Tag im Garten. Es gibt ja auch genug zu tun. Es wurden dann keine 20°C, bis Mittag ließ sich die Sonne gar nicht blicken. Aber gut, ich habe trotzdem so einiges geschafft.

Das WC hat jetzt eine neue Wasserleitung. Die alte war an mehreren Stellen undicht und fing an zu lecken, sobald der Spülkasten vollgelaufen war. Das ist ja kein Zustand. Also habe ich eine neue Leitung verlegt, die hoffentlich eine Weile ihren Dienst tut.

Im Gemüsebeet geht es Schritt für Schritt voran. Einige Beete sind noch nicht bereit, in anderen grünt es schon (das Frühbeet überzeugt!). Mittlerweile sind auch die Erdbeeren versorgt (mit Kompost) und sie haben rote Steckzwiebeln als Begleitung bekommen.
Im Topf ausgesät habe ich heute Blumenkohl, Broccoli, Sellerie und Endivien. Letztere waren für mich bislang immer ein Gemüse für die zweite Jahreshälfte. Auf der Saatgutpackung stand aber, Aussaat ab März. Also versuche ich das gerne mal.
Im Beet ausgesät sind seit ca. einer Woche, ich hatte nicht extra darüber berichtet, Puffbohnen und Stielmus/Rübstiel.

Ich habe fleißig aufgeräumt, was die Wege rund um die Beete und zwischen den Beeten angeht. Da sammelt sich doch so einiges, das auf dem Komposthaufen besser aufgehoben ist.

Der Rasen bedarf auch seiner Pflege. Heute habe ich ihn geharkt, um alles Laub, alle Äste und sonstigen Unrat zu entfernen. Das gefährdet sonst auch meinen Rasenmäher. Ich habe mal eine Runde gedreht und ein paar Nicht-Rasen-Pflanzen entfernt. Nicht zu streng, aber einiges musste doch raus. Sie unterdrücken mir sonst das bisschen Rasen, das ich immerhin habe. Bald kann ich auch die erste Runde mit dem Rasenmäher drehen.
Bleibt es dann so warm, wie es jetzt gerade wird, kann ich auch wieder Rasen nachsäen und darauf hoffen, den Rasen etwas dichter zu bekommen.

In den nächsten Tagen muss noch einiges im Gemüsebeet getan werden. Auch das Haus kann eine kleine Runde Aufräumen vertragen. Und plötzlich ist die Saison eigentlich schon längst gestartet.


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Die Himbeeren sind da

Nun sind die Himbeeren bei mir im Garten „eingezogen“. Es sind sieben Pflanzen, sieben verschiedene Sorten. Vier Sommerhimbeeren und drei Herbsthimbeeren. Ich wollte einfach die Vielfalt ausprobieren. Und ein weiterer Aspekt der vielen Sorten: Ich erwarte Himbeeren ernten zu können von Mitte Juni bis in den September, bei frostfreiem Wetter sogar noch länger. Das ist doch eine famose Aussicht!

Die Sorten in der erwarteten Erntereihenfolge:

  • Meeker
  • Williamette
  • Sanibelle
  • Tulameen
  • Autumn First
  • Autumn Belle
  • Autumn Best

Für die Pflanzung habe ich einen Graben ausgehoben. Dort standen vorher Stauden, die mussten ohnehin raus, deshalb habe ich dann gleich einen Graben ausgehoben. Die Sohle des Grabens habe ich zusätzlich mit der Grabegabel gelockert. Der Boden wurde mit Kompost verbessert. Dann kamen die Himbeeren hinein, dabei den Wurzelballen ordentlich aufreißen. Die Wurzeln sollen sich schön ausbreiten, denn von dort kommen ja auch die neuen Ruten, die in den nächsten Jahren Früchte tragen.
Zwischen den Sommer- und den Herbshimbeeren ist eine größere Lücke, denn die muss ich auseinanderhalten können, auch wenn die Himbeeren sich noch etwas ausbreiten werden. Das ist wichtig, weil die Sorten unterschiedlich geschnitten werden. Allgemein wird empfohlen, Sommer- und Herbsthimbeeren nicht zusammen zu pflanzen, aber den Platz für eine getrennte Pflanzung hatte ich eben nicht. Ich denke, mit der Lücke wird es auch gehen.
Zum Abschluss wurden alle Pflanzen auf ca. zehn cm über dem Boden gekürzt. Dadurch wachsen sie besser an, schon bald werden sie das durch gesundes Wachstum ausgeglichen haben. Angießen, fertig.

Von den Herbsthimbeeren kann ich in diesem Jahr schon ernten, auf die Sommerhimbeeeren muss ich bs zum Sommer des nächsten Jahres warten. Dann beginnt das ganz große Himbeer-Naschen.

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