Felix im Garten

Felix hat jetzt einen Schrebergarten. Hier berichtet er, was ihm dort passiert.

Auswintern: Was bisher geschah

2 Kommentare

Während Schneeglöckchen und Krokus blühen, sprechen die Phänologen vom „Vorfrühling“. Der Winter ist also beinahe vorbei. In dieser Woche sollen Mittags Temperaturen über 10°C erreicht werden, das wird sich im Fortschritt des ersten Grüns sicher zeigen. Jetzt ist schon einiges zu tun für den Gärtner, aber nicht alles verdient einen eigenen Beitrag, deshalb hier eine kleine Übersicht, was im Garten alles schon erledigt ist:

Der Obstbaumschnitt ist erledigt. Insgesamt waren die Obstbäume gut geschnitten (von einem Nachbarn, so wurde mir berichtet), sodass das wenig Arbeit für mich war. Einzige Ausnahme ist der große Quittenbaum. Wahrscheinlich hat sich niemand die Mühe machen wollen, mit der Leiter in den Baum zu klettern. Ich wollte das auch nicht unbedingt und habe mich darauf beschränkt, die Fruchtmumien aus dem Baum zu sammeln.

Aufwändiger war schon der Schnitt der Weinreben. Weinreben treiben jedes Jahr neue Ruten aus, an denen sie die Trauben ausbilden. Diese Ruten treiben immer aus dem letztjährigen Holz. Deshalb wird typischerweise das alte Holz auf zwei Knospen zurückgeschnitten. So bleibt der Weinstock schön übersichtlich und wuchert nicht zu dicht, was auch die Gefahr von Pilzbefall vermindert. Teilweise musste ich etwas rabiat schneiden, um den Stammaufbau wieder klar erkennen zu können. Aber für Wein ist das kein Problem.

Der Rasen Die Wiese habe ich gerecht, um altes Gras und das Laub zu entfernen. Dabei kamen einige Löcher zum Vorschein… Ein bisschen Pflege wird der Wiese guttun.

Die Stauden sind schon zurückgeschnitten, wo es nötig war. Ebenso einige sommerblühende Sträucher. Die Rose am Torbogen wurde überall dort etwas eingekürzt, wo sie zu sehr auf den Weg rankt. Es soll sich ja niemand in ihren Dornen verfangen.

Daniel und ich haben einen Komposthaufen gebaut. Darin ist der ganze Grünschnitt schon untergebracht, Äste der Obstbäume, Rasen und Moos, eben alles, was von den Arbeiten oben übrig geblieben ist. Das ist jetzt schon ein ansehnlicher Haufen.

Die Regenrinne habe ich gesäubert. Darin lag allerhand Laub und Nadeln der Pinie, die direkt neben der Laube steht. Soweit ich mit der Hand herankam, habe ich die Nadeln auch vom Dach entfernt, damit sie nicht gleich in die Dachrinne nachrutschen. Jetzt sollte das Wasser wieder gut abfließen können. Ein kleines Stück vor der Veranda muss ich wohl ersetzen – die Rinne hat eine Delle, wo das Wasser abfließt, statt noch ein Stückchen weiter zu fließen, wo der Ablauf in die Regenwassertonne sich befindet.

Soweit zum ersten Frühjahrsputz. Heute Mittag habe ich die ersten Saatkörner in die Erde gesteckt, damit ist das Gartenjahr ganz offiziell eröffnet. Bericht folgt.

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2 Kommentare zu “Auswintern: Was bisher geschah

  1. Was hast du den gesät?
    Ich bin ja weiterhin eine Verfechterin der Mexikanischen Minigurke, sofern du ein gutes Plätzchen zum Ranken hast. Ich habe die letztes Jahr auf meinem Balkon gezogen und fand sie sehr pflegeleicht. Leider bin ich gerade noch weiter von deinem Garten weg als sonst, aber ich melde jetzt schon mal besuch zur Erntezeit an…..obwohl, ich komme auch im Frühling. Gibt es eigentlich grobe Pflanzenpläne a la du möchtest nur einheimische Pflanzen? (wäre natürlich das Todesurteil für die Minigurke, aber würde ich trotzdem spannend finden). Oh und letzte Frage: wird es einen obligatorischen Bambus geben?

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    • In der Erde sind jetzt schon Dicke Bohne, Petersilie und Lauchzwiebel. Mehr war geplant, aber der heutige Regen hat das vorerst unterbunden.
      Das Motto für dieses Jahr: Schauen, was wächst. Vor allem natürlich bei dem, was der Vorbesitzer hinterlassen hat. Beim Gemüse pflanze ich, was ich mag (Möhren, Zuckerschoten, Zucchini, Bohnen und Kürbis sind gesetzt), ein paar Experimente habe ich mir auch vorgenommen (Porree hatte ich noch nie). Die Mex. Minigurke konnte ich auch auftreiben, sie wird wohl meinen Komposthaufen beranken dürfen und ihn schattig halten.
      Im nächsten Jahr soll es dann in Richtung alter Sorten gehen, damit habe ich erste Erfahrungen, aber da geht mehr…
      Für einen Besuch bist du jederzeit herzlich willkommen!

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