Felix im Garten

Felix hat jetzt einen Schrebergarten. Hier berichtet er, was ihm dort passiert.

Jahreshauptversammlung

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Heute war Jahreshauptversammlung des Kleingartenvereins.

In Strömen kamen die Mitglieder herbei zum Versammlungsort… Wenn man bedenkt, dass wir ca. 200 Gärten im Verein haben, war die Beteiligung mit grob geschätzten 60-70 Mannen nicht so üppig. Vielleicht saßen manche lieber bei gutem Wetter im Garten auf der Wiese? Vielleicht hatten manche auch Angst, die angekündigte Tagesordnung mit 13 Punkten könnte sich zu einer langatmigen Veranstaltung auswachsen. Wir werden es wohl nie erfahren.

Die meisten Tagesordnungspunkte wurden aber kurz und schmerzlos abgehandelt, das kann man dem Vorstand durchaus zu Gute halten. Mein Verein ist also nicht gerade arm, dieses Jahr wird eine Dachreparatur (von Vereinsgaragen/Gerätehaus) und eine Pumpe (für Gießwasser) ohne Umlage aus dem Vereinsvermögen bestritten.

Dann gab es eine kleine Ansprache des Vorstandes zu aktuellen Regelungen der Stadt Mannheim in Kleingartenfragen und zu den Verhältnissen im Verein. Da hat der gute Herr gelegentlich seine Contenance verloren…
Im Kleingarten darf mein Gewächshaus oder Tomatenhaus nicht so groß sein wie ein Wohnzimmer für eine fünfköpfige Familie. Klingt einleuchtend, aber manche bauen sich da halbe Paläste, ohne sie vorher anzumelden und abzusprechen. Dann wundern sie sich, wenn sie Ärger bekommen und beschimpfen auch noch den Vorstand. Dass der das nicht amüsant findet, sehe ich ein.
Wenn wir das Wasser anschalten wollen, lang im Voraus per Aushang angekündigt, hat die Hälfte der Gärten keine Wasseruhr eingebaut oder ein Hahn hinter der Laube ist noch offen… Wird das Wasser angestellt, läuft überall das Wasser. So kann es natürlich nicht sein, also wird das Wasser nicht pünktlich angestellt. Die Wasserverschwendung kann ja keiner rechtfertigen. Übrigens auch nicht gegenüber den Stadtwerken, die die Wasserentnahme aus dem Brunnen kontrollieren und diese Verschwendung auch sanktionieren würden. Über das nicht angestellte Wasser beschweren sich in der Folge dann genau die Gärtner, die nicht vorbereitet waren und damit das Wasseranstellen erst vereitelt hatten.

So sind die Zustände heutzutage.

Ich will nicht zwingend alles gutheißen, was unser Vorstand sagt. Aber man führe sich bitte vor Augen, dass die Damen und Herren ihre Freizeit aufbringen, um einen Verein zu betreiben, der uns allen für sehr günstige Pacht den Kleingarten zur Verfügung stellt. Da sollten wir doch alle in unserem Verein mitarbeiten so gut es geht, und das als kleinen Beitrag zum Geschäft des Vereins ansehen, von dem wir selbst ja profitieren.

Mit anderthalb Stunden hielt sich der Aufwand für die Jahreshauptversammlung tatsächlich in Grenzen und wir können unserem Vorstand und uns ein weiteres erfolgreiches Jahr wünschen.

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