Felix im Garten

Felix hat jetzt einen Schrebergarten. Hier berichtet er, was ihm dort passiert.

Mission: Klar(er)es Teichwasser

3 Kommentare

Mein Teich ist eigentlich gar nicht so hässlich, wie ich ihn anfangs fand. Es ist halt ein kleiner Betonteich, nichts Besonderes. Aber die Sumpfdotterblume blühte sehr schön, jetzt grünen irgendeine Art Wasserminze und Teichlinsen, im Wasser spiegeln sich die umstehenden Blumen und auf dem Wasser flitzen die Wasserläufer umher. Eigentlich ganz idyllisch.
Mein Teichwasser ist jedoch etwas trübe. Das hat zwei Gründe, wie meine Recherche ergeben hat: Schlamm und Algen. Der Schlamm entsteht aus allem, was irgendwann mal in den Teich gefallen war: Laub, Piniennadeln, verblühte Blüten, Staub und Sand, den der Wind hineinpustete. Das sammelt sich am Grund, modert und trübt das Wasser, sobald irgendetwas im Teich zuckt und den Bodengrund aufwirbelt.
Außerdem trägt das hineingefallene Zeug lauter Nährstoffe in den Teich, von denen dann die Algen leben und zusätzlich das Wasser trüben.
Alles normale Vorgänge, aber ein bisschen klareres Wasser hätte ich gern im Teich.
Erster Schritt: Ich entferne den Mulm und Dreck vom Teichgrund. Erst habe ich eine Harke genommen, inzwischen ist das grobe Zeug heraus und ich schöpfe mit einem Becher den übrigen Schlamm ab. Das funktioniert ganz gut. Alles werde ich nie erwischen, aber das muss auch nicht sein.
Zweiter Schritt: Die Nährstoffe müssen aus dem Teich, um die Algen auszuhungern. Dazu habe ich jetzt schnellwachsende Teichpflanzen gekauft, die angeblich viele Nährstoffe aufnehmen und so den Algen entziehen. Wenn Sie sich zu viel vermehren, heißt das, dass viele Nährstoffe im Wasser sind. Ich kann die  überzähligen Pflanzen dann einfach auf den Kompost geben und damit sind sie dem Kreislauf im Teich entzogen. Zum Einsatz kommen Wasserhyazinthe, Muschelblume und Wasserpest. Ich bin gespannt. Dieses Verfahren wird im Internet überall für Teiche empfohlen. Die Aquarianer wiederum sagen, die Pflanzen würden es nicht schaffen, die Nährstoffe zu entziehen. Allerdings schwimmen im Aquarium ja auch eher zu viele Fische, die ständig gefüttert werden und ins Wasser pupsen… Diesen Nährstoffeintrag gibt es bei mir im Teich nicht. Also bin ich mal zuversichtlich.
Schritt drei: Ich denke gerade heftig über einen so genannten Oxydator nach. Das ist ein Gerät, das kontrolliert Wasserstoffperoxid in Wasser und Sauerstoff spaltet und so zur gleichmäßigen Sauerstoffversorgung beiträgt. Der Sauerstoff begünstigt den Abbau der verbliebenen organischen Masse am Teichgrund. Außerdem sorgt er dafür, dass das Leben im Teich nicht im Sommer bei steigenden Wassertemperaturen plötzlich leblos oben treibt.
Kennt jemand so einen Oxydator? Bin gespannt auf Meinungen oder Empfehlungen.

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3 Kommentare zu “Mission: Klar(er)es Teichwasser

  1. Willst du nicht noch was in den Teich setzen…..Vllt keine Fische, sondern Molche 😀

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  2. ach unsinn…wenn ich dich besuchen komme, gucke ich einfach davor mal, was der nächstgelegene Zoofachbetrieb anzubieten hat…Schildkröten, Minikrokodile, Sumpfpython….. 😛

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