Felix im Garten

Felix hat jetzt einen Schrebergarten. Hier berichtet er, was ihm dort passiert.

Reges Treiben im Kleingarten!

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Es ist einiges los in meinem kleinen Garten. Ein ständiges Kommen und Gehen, ständige Veränderung.

Wer geht? Der Spinat ist erntereif und geht – vom Beet auf den Teller. Immer wieder erstaunlich, wie so eine große Schüssel voller Spinat in der Pfanne zusammenfällt und dann gerade mal die Beilage für zwei Personen hergibt. Aber was für eine Beilage! Vom Allerfeinsten.

Mein Rasenrechen aus Holz ist zerbrochen. Ein herber Verlust. Das ist so einer mit nur wenigen groben Zinken. Ideal, um das gemähte Gras zusammenzusammeln, ohne die Graspflanzen zu hart zu striegeln. Der muss auf jeden Fall durch ein gleichwertiges Modell ersetzt werden.

Wer kommt? Rhododendron! Ich konnte nicht widerstehen. Die Pflanzen waren stark heruntergesetzt, weil bereits verblüht. Nun gut, damit kann ich leben. Die blüht dann im nächsten Jahr wieder für mich. Es ist eine Zwergsorte (bis 60 cm Wuchshöhe) in lila, für die ich am Rande des Vorgartens einen Platz gefunden habe. Ich denke, da kann sie sich entfalten. Die auf dem Foto zu sehenden hellen Triebe sind schon der neue Austrieb bei mir im Garten!

Pfefferminze kommt, in zwei Sorten. Eine Freundin hatte mir einen ganzen Berg Minze mitgebracht. Das meiste habe ich zu Tee, frischen Dips oder Couscous-Salat mit Minze verarbeitet, aber ein paar Stiele habe ich einfach zum Bewurzeln ins Wasserglas gesteckt. Die unteren Blätter vorher abstreifen, damit sie nicht faulen. Zwei Wochen warten, und man sieht schon die Wurzeln. Die Minze habe ich erstmal in zwei Pflanzgefässe gesetzt. Frei im Garten neigt sie etwas zum Wuchern. Allerdings finde ich, sie lässt sich doch ganz gut im Zaum halten. Ich muss mich nur noch für eine Ecke entscheiden.

Ein Zwerg-Chinaschilf ist vor dem kleinen Teich neu eingesetzt. Dort wird es bald schön buschig werden, einen Teil der Betonkante verdecken – und dabei im Verhältnis zum Teich wie Schilf aussehen. Echtes Schilf wäre halt viel zu riesig.

Wer kommt und geht? Allerlei Getier. Die Ringeltauben sitzen ab und an in der Pinie und gurren. Neulich war Familie Blaumeise unterwegs, zu fünft oder siebent, ich bin mit dem Zählen nicht nachgekommen. Die kleinen sind schon gar nicht mehr so klein. Und wie sie erst um Futter betteln können!

Jetzt, da es richtig warm ist, lassen sich auch die Eidechsen regelmäßig blicken. Ich denke, es sind Waldeidechsen. Zumindest sind sie viel kleiner als die Zauneidechsen, die ich von zu Hause kenne. Leider habe ich noch keine fotografiert. Dabei sind sie eigentlich nicht scheu, eher im Gegenteil. Sie lassen sich in aller Ruhe betrachten und schauen auch neugierig zurück.

Die Bienen lieben meinen Garten. Und ich liebe sie und ihr Summen! Einige fleißige Wasserholerinnen haben sich meinen Teich als Quelle der Wahl auserkoren. Dort landen sie, trinken, und fliegen wieder fort. Die Kolleginnen von der Nektarfront stürmen derweil meinen Zierstrauch an der Wiese. Wie es darin summt! Ich habe ja immer noch keine Ahnung, was das für ein Strauch ist, aber die Bienen stehen drauf. Ich finde ihn auch durchaus hübsch. Zwei gute Gründe, ihn zu behalten.

Jeden Tag blüht irgendwo etwas Neues auf, verblüht auch etwas, lässt sich was ernten, keimt neue Saat. Eine spannende Zeit im Garten!

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