Felix im Garten

Felix hat jetzt einen Schrebergarten. Hier berichtet er, was ihm dort passiert.


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Wordless Wednesday: Erinnerungen an einen Sommer, der so recht keiner war

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Mannheim-Neckarstadt, 2016

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Purple Passion

„Purple Passion“ ist der klangvolle Name einer Tulpen-Mischung, die ich im letzten Herbst für eines meiner Beete erstanden habe. Beschrieben wurde sie als eine Mischung von lila und weiß. Es sind 50 Tulpen, die ich an einem Beetrand gepflanzt habe.

Und so sehen sie aus, kurz vor der Vollblüte:

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Tulpen-Mix Purple Passion

Ich finde sie recht schön. Was mich ein wenig stört, snd die rein-weißen Tulpen. Die sind nämlich nicht rein-weiß, sondern eher creme-weiß oder gelblich angehaucht, wie auch immer man es nennen möchte. Ich denke, in der Mischung wäre es schöner gewesen, wenn sie genauso weiß wären wie die mehrfarbigen Tulpen.

Aber wir wollen mal nicht meckern. Purple Passion leuchtet in den Frühling.


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Gartenplanung 2016: Experimente und Exoten

Wenn das Wetter noch nicht so viele Arbeiten im Garten zulässt, dann sitzt der Gärtner gern warm und trocken und träumt von der bald startenden Gartensaison – und er plant, was er dieses Jahr anbauen will, was er ausprobieren will, was er umgestalten will. An ein paar Gedanken will ich euch mit Teil 3 meiner Mini-Serie teilhaben lassen.

Jedes Jahr dasselbe? Natürlich nicht! Es ist doch immer wieder spannend, Neues auszuprobieren. Das kann eine neue Gemüseart sein, oder eine neue Sorte, oder auch eine neue Verwendung.
Wie wäre es zum Beispiel mit Erbsengrün im Salat? Ich habe das in einer Dokumentation der BBC gesehen (die ganz wunderbare Gartensendungen prodziert – die Engländer haben da echt was drauf). Junges Erbsengrün kann man essen als Salat. Das werde ich dieses Jahr mal ausprobieren.

Quinoa ist im Trend, Quinoa ist gesund, schmeckt gut, kann alles. Naja, zumindest findet sich das Pseudogetreide häufig auf den Listen der Superfoods. Ich habe Saatgut von einer Freundin geschenkt bekommen, also wird jetzt die Produktion im eigenen Garten getestet. Ich bin gespannt!

Paprika ist ein Gemüse, an das ich mich bisher nicht gewagt habe. Der Sommer 2015 wäre perfekt gewesen, sehr warm und sonnig. Aber das kann man ja vorher nie wissen. Es wäre halt so schade, viel Mühe und Platz im Beet zu investieren, um am Ende drei grüne Paprika von einer Pflanze zu ernten. Doch wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Dieses Jahr will ich auch Paprika anbauen, und zwar eine frühreife Sorte, um eine möglichst große Ernte zu erzielen. Tomatenpaprika, start your engines!

Schon mal von Milpa gehört? Milpa ist die traditionalle Mischkultur der Maya in Südamerika, bestehend aus den „drei Schwestern“ Mais, Bohnen und Kürbis. Am Mais können die Bohnen hochranken, gleichzeitig versorgen sie den Boden über ihre Knöllchenbakterien mit Stickstoff, von dem Mais und Kürbis profitieren. Der Kürbis breitet sich zu den Füßen der beiden aus, beschattet den Boden und sorgt so für mehr Feuchtigkeit im Boden. Ich wollte sowieso alle drei Sachen anbauen, also dürfen sie sich auch gern ein Beet teilen. Im Moment bin ich noch unsicher, welche Bohnen ich nehmen soll. Typische Stangenbohnen sind nach manchen Quellen etwas zu wuchskräftig und strangulieren den Mais. Es gibt sogenannte Reiserbohnen, die sollen gut geeignet sein. Die gibt es aber kaum im regulären Handel, müsste ich extra bestellen.

Der Vorgarten soll erblühen! Ich habe es an verschiedenen Stellen schon angedeutet, im Vorgarten sollen Präriestauden und Gräser wachsen. Viele davon will ich selber anziehen. Bin mal gespannt, was ich zum Wachsen bekomme und wie der Vorgarten nach und nach Gestalt annehmen wird. Zum Versuch eingeladen sind u.a. Engelshaargras, Sonnenhut, Gelber Lein, Katzenminze, Ysop, Indigolupine und Plattährengras.

Manche Experimente aus dem letzten Jahr waren erfolgreich und werden weitergeführt. Pastinaken wuchsen gut und waren super lecker, Mangold war gut als Salat und als Kochgemüse. Dafür wird gern wieder Platz eingeräumt im Gemüsebeet.