Felix im Garten

Felix hat jetzt einen Schrebergarten. Hier berichtet er, was ihm dort passiert.


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Wer Saatgut züchtet, steckt viel Arbeit, Zeit und Geld in die Entwicklung neuer Sorten. Die großen Züchter investieren Jahre und Millionenbeträge in die Entwicklung neuer Sorten. Meistens geht es um verbesserte Sorten für den Anbau im großen Maßstab – die Züchtung für den Hausgarten ist vergleichsweise wenig lukrativ.

Das Problem für den Saatgutzüchter: Ist das Saatgut beim Bauern, kann der einen Teil der Ernte zurückbehalten und als Saatgut im nächsten Jahr verwenden. Ein jahrhunderte-altes Recht, das Nachbau genannt wird. Und eine kommerzielle Einbuße für den Züchter. Unter anderem deshalb gibt es heute so viele F1-Hybriden. Bei denen lohnt sich der Nachbau nicht, weil die nächste Generation in ihren Eigenschaften extrem ungleichmäßig ist.

Nun gibt es anscheinend großen Streit: Die Süddeutsche Zeitung titelt „Saatgut-Inkasso fordert Millionen von deutschen Bauern.“

Der Kleingärtner ist Zaungast.