Felix im Garten

Felix hat jetzt einen Schrebergarten. Hier berichtet er, was ihm dort passiert.


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Viel Arbeit im Frühlings-Garten

Heute sollten es 20°C werden. Am 2. April! Das schreit doch nach einem Tag im Garten. Es gibt ja auch genug zu tun. Es wurden dann keine 20°C, bis Mittag ließ sich die Sonne gar nicht blicken. Aber gut, ich habe trotzdem so einiges geschafft.

Das WC hat jetzt eine neue Wasserleitung. Die alte war an mehreren Stellen undicht und fing an zu lecken, sobald der Spülkasten vollgelaufen war. Das ist ja kein Zustand. Also habe ich eine neue Leitung verlegt, die hoffentlich eine Weile ihren Dienst tut.

Im Gemüsebeet geht es Schritt für Schritt voran. Einige Beete sind noch nicht bereit, in anderen grünt es schon (das Frühbeet überzeugt!). Mittlerweile sind auch die Erdbeeren versorgt (mit Kompost) und sie haben rote Steckzwiebeln als Begleitung bekommen.
Im Topf ausgesät habe ich heute Blumenkohl, Broccoli, Sellerie und Endivien. Letztere waren für mich bislang immer ein Gemüse für die zweite Jahreshälfte. Auf der Saatgutpackung stand aber, Aussaat ab März. Also versuche ich das gerne mal.
Im Beet ausgesät sind seit ca. einer Woche, ich hatte nicht extra darüber berichtet, Puffbohnen und Stielmus/Rübstiel.

Ich habe fleißig aufgeräumt, was die Wege rund um die Beete und zwischen den Beeten angeht. Da sammelt sich doch so einiges, das auf dem Komposthaufen besser aufgehoben ist.

Der Rasen bedarf auch seiner Pflege. Heute habe ich ihn geharkt, um alles Laub, alle Äste und sonstigen Unrat zu entfernen. Das gefährdet sonst auch meinen Rasenmäher. Ich habe mal eine Runde gedreht und ein paar Nicht-Rasen-Pflanzen entfernt. Nicht zu streng, aber einiges musste doch raus. Sie unterdrücken mir sonst das bisschen Rasen, das ich immerhin habe. Bald kann ich auch die erste Runde mit dem Rasenmäher drehen.
Bleibt es dann so warm, wie es jetzt gerade wird, kann ich auch wieder Rasen nachsäen und darauf hoffen, den Rasen etwas dichter zu bekommen.

In den nächsten Tagen muss noch einiges im Gemüsebeet getan werden. Auch das Haus kann eine kleine Runde Aufräumen vertragen. Und plötzlich ist die Saison eigentlich schon längst gestartet.


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Es grünt der Rasen

Uff, Rasenpflege ist ganz schön anstrengend! Mein relativ kleines Stcük Rasen/Wiese ist aktuell in Behandlung, wie versprochen. Ich habe fleißig gemäht (mit dem Spindelmäher per Hand, die umweltfreundliche Alternative zum Benzinmäher), das Schnittgut gerecht (auch nicht ganz ohne), dann vertikutiert (ebenso per Hand). Der Vertikutierer bleibt gern mal stecken oder er fängt sehr viel Gras und Moos vor seinen Messern, sodass man ihn erst davon befreien muss, bevor es weitergehen kann. Wenn er das alle 2-3 m fordert, könnt ihr euch vorstellen, dass man nicht sehr schnell ist…

Wie dem auch sei, es ist vollbracht und es war ja eine schöne Zeit an der frischen Luft.

Unter anderem wegen der Mühe habe ich mich entschieden, nur eine Hälfte der Wiese jetzt zu behandeln. Das andere Argument: Auf die zweite Hälfte kann ich mich mit meinen Gästen um einen Tisch herum setzen, ohne die jungen Pflanzen zu zertreten. Ich will den Garten ja auch nutzen können. Die zweite Hälfte kommt dann wohl im Spätsommer/Herbst an die Reihe.

Um die Lücken zu füllen, ist neuer Rasen eingesät. Das war am Dienstag. Seitdem gieße ich jeden Tag, damit die keimende Saat nicht eintrocknet. Morgen soll es regnen, dann wäre das auf natürlichem Wege geklärt. Ich denke, wenn die Saat aufgegangen ist und ein paar Wurzeln hat, kann ich das Gießen auch etwas reduzieren.

Wir dürfen uns auf einen saftig grünen Rasen freuen! 😉


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Rasenpflege

Mein Rasen verdient seinen Namen nicht. Er ist eher so eine Wiese. Wer jetzt jedoch an eine romantisch im Wind wiegende Wiese mit lauter Blüten denkt, der ist auch in die Irre geleitet. Mein Rasen ist einfach ein nicht besonders gut gepflegter Rasen. Es hat sich einiges breitgemacht, das gar kein Rasen ist, nämlich Moos, Taubnesseln, ein paar Gänseblümchen, und einiges anderes bisher unerkanntes. Außerdem gibt es einige Löcher, wo einfach gar nichts wächst.

Ich habe gar nichts gegen Gänseblümchen und Taubnesseln. Die frühen Blüten ziehen zudem die Hummeln an, worüber ich mich sogar freue. Aber sie bilden eben auch keine trittfeste/nutzbare Rasenfläche. Und die hätte ich im Sommer schon sehr gern.

Dem Rasen muss ich also etwas Pflege angedeihen lassen. Englischer Golfplatz-Rasen ist nicht das Ziel. Aber wie gesagt, benutzbar sollte der Rasen schon sein. Und hier ist der Plan: Nach meinem kleinen Oster-Urlaub sollte es warm genug sein, Rasensamen nachzusäen und damit Lücken aufzufüllen. Außerdem kann ich dann auch bewässern, weil zu Ostern das Wasser wieder angestellt wird. Bis Ostern muss der Rasen also etwa so vorbereitet sein, dass der Untergrund für die neue Saat bereit ist.

Dazu werde ich (nochmals) Mähen und danach wieder gut rechen. Dabei erwischt man nicht nur das abgeschnittene Gras, sondern auch so manches Kraut, das zu breite Blätter für den Rechen hat und so wird dieses Kraut schonmal reduziert. Im Schuppen habe ich einen Rasen-Belüfter gefunden, den werde ich dann auch mal ausprobieren. Das ist im Grunde eine Reihe von Messern, mit denen man das Wurzelgeflecht durchschneiden kann um wieder mehr Luft an die Bodenoberfläche zu bringen. Denn auch Wurzeln brauchen Luft! Danach wird mein Rasen sicher nicht sehr gut aussehen, aber was soll es. Die gröbsten Unebenheiten werde ich beginnen, mit Sand aufzufüllen. Und dann sollte alles bereit sein für den verbesserten Rasen.